Seine Fenstertolladen waren verschlossen. Das restilche Tageslicht, dass durch die Rolladen schien projetzierte, an Schraffuren einer Bleistiftzeichnung errinern, Muster auf die Berge von Zeitung,die er gesammelt hatte. Die Luft war stickig und schwer,ja gradezu mehlig. Eine Art minatur Tropengebiet hätte das vorherschende Klima in seiner Wohnung wohl noch am besten beschrieben.
Der Fernseher lief, wie immer in der Hoffnung ein anderes Geräusch zu überdecken. Schon seit Tagen, zeigte das alte Gerät aber immer noch das altbekannte triste Schneegestöber, wonach er sich so sehnte. Eine Abkühlung. Zögernt und schon fast verkrampft stand auf, seine Arme und Beine fühlten sich so an als ob er stundelang gefesselt auf einen Stuhl hatte ausharren müssten.
Jede Bewegung die seine schmerzender Kopf an seine Gliedmaßen sendete forderte seine absolute Konzentration. Seine Marionetten artigen Bewegungen seiner Gliedmaßen erzeugten ein reibende Gefühl zwischen seien Gelenken. Sein Kopf drohnte. E
s mag Wochen oder Monate her sein seit er das letze das Gefühl gehabt hatte richtig geschlafen zu haben.

Der tropfede Wasserhahn machte ihn immer noch zu schaffen.

Er hatte mehrfach versucht das Problem in den Grif zu bekommen,. Der Versuch seinen Haubthahn im Flur ohne Werkzeug abzugedrehen hatten tiefe Narben in seinen Handflächen hinterlassen die ihn schmerzlich an diesen missglückten Versuch errinerten.

Dennoch tropfte dieser Wasserhahn in einer extrem monotonen Gleichheit munter weiter.

Er war seit geraumer Zeit nicht mehr draussen gewesen. Mittlerweile müssten die Bäume ihr Kleid komplett verloren haben, doch er hatte wichtigers zu tun. Wie war er in diese Lage gekommen, was war passiert, diese Fragen marterten seinen Verstand. Das Tropfen des Wasserhahns fühlte sich in seinen Kopf mittlerweile so an, als ob jemand mit einem Hammer auf alte Bahngleise schlagen würde, die Schmerzen die dabei entstanden fuhren wie ein Güterzug ständig durch seinen Körper.

Es muss sich was ändern. Schleppent , fast stümperhaft ging er in sein total verschmutzes Bad, alte Rassierer, Papierreste mit wirren Zeichnungen lagen überall verstreut herum. Er setze sich auf den Badewannenrand und wante sich seinem Tagebuch zu. Sein Tagebuch, geschrieben auf einer Klorohle war an Blatt 23 angekommen. Mit einem verdreckten Filsstift schrieb er unter das geschehen des Vortages folgende Zeilen :

>>Tag 23 :
Habe wieder diesen Traum gehabt. Weiss nicht was er bedeutet. Habe Schmerzen. Handfächen verheilen langsam. Habe Durst.<<

Sorgfälltig rollte er sein Tagebuch wieder zusammen und Steckte den Stift ein. Was war passiert?

Sein Telefon funktionierte schon ewig nicht mehr. Der Vermieter hat sich wahscheinlich wieder an der Elektronik im Haus zu schaffen gemacht.
Mit einem alten Handtuch versuchte er einen Teil des Spiegels frei zu wischen.Nachdem er den Druck auf die stumpfe Glasscheibe vor ihm erhöht hatte wurde sein Vorhaben den Spiegel ein wenig zu säubern von Erfolg gekrönt
Nachdem er das Handtuch weggelegt hatte und seine Augen auf die nun matt glänzede rundliche Fläche des alten Spiegels fixiert hatte schaute ihnein alter vom Schweiß durchnässter Mann entgegen.
Seine fettigen verfilzten Haare hingen ihm im Gesicht und der Schweiß brannte ihm in den Augen. Er versuchte den Hahn aufzudrehen, um sich ein wenig von der kühlen Wasser in Gesicht zu reiben, in der Hoffnung das für ein paar Momente dieses schreckliche Pochen aufhören wurde.
Er drehte den Hahn auf, eine Ölige Flüssigkeit kroch aus der Öffnung am Hahn, diese entschied sich aber mit einem glucksenen Geräusch sich wieder in den Wasserhahn zurückzuziehen.

Endtäuscht und missmutig trottet er in seine Küche.

Der Nasse Nenoliumboden, in der kleinen Einbauküche wirkte wie ein kaputter Spiegel und das platschende Geräusch seiner nackten Füsse verformte das total wirre Spiegelbild von ihm zunehmend.

Da war er nun in der Küche, der tropfede Wasserhahn vor ihm. Dieses Geräusch bring ihn noch einmal um den letzen Funken Verstand. Er kroch unter die Spühle um ein letztes mal den Versuch zu unternhemen die Wasserzuführ abzudrehen, um dieses enlendige Geräusch entlich aus seinem kleinen Reich zu verbannen.

Seine Hände schmerzeten als er das heisse Ventil anfaste. Als er den Verschluss unter starken Schmerzen ein Stück bewegt bekommtm reisst der Verschluss herunter. Kochend heisses Wasser schoss ihm ins Gesicht. Von der überschaschenden wucht des brodelnen Lavastromes schloss er die Augen, sein Ganzer Körper brannte. Plötzlich wurde es kälter.

Ein Helles licht drank durch seine Lieder auf seine Augen druch, es brannte sich regelrecht in seine Netzhaut. Eine Stimme schrie ihn an, er verstand aber kein Wort von dem was sie sagte, als ob sie in einer ihm absolut nicht bekannten Sprache gesprochen wurde.

Als er seine Augen öffnete sah er nur noch ein Tropfen aus einem Wasserhahn auf seine Stirn fallen, in diesem kurzen Moment wusste er wieder wo er war und was passiert war. Er war auf einen Stuhl in einem feuchten Keller gefesselt, einer schrecklichen Wasserfolter ausgesetzt und dieser Tropfen der kurz vor den Einschlag auf seiner Strin stand würde wieder dieses hämmernde, schmerzende Gefühl auslösen welches ihm so bekannt war.
Ja er hatte geträumt.